The Witch Queen von Verena Bachmann

„James, kannst du mir erklären, warum die Hexen mir eine Rechnung ausstellen für verbrannte Victoria’s Secret Unterwäsche?“

„Verdammt!“

Originaltitel: The Witch Queen – Entfesselte Magie
Autorin: Verena Bachmann
Sprache: Deutsch
Einband: Softcover
Seitenzahl: 368
Verlag: Carlsen
Genre: paranormaler Liebesroman für junge Erwachsene/ Urban Fantasy
Preis: D 15.00€/ A 15.50€
ISBN: 978-3-551-58463-2
Veröffentlichung: 28. Juni 2021

Beschreibung und Handlung:

Die Hexe Enju will nach einem langen Arbeitstag in der Bar ihrer Tante nur eins: endlich in ihr Bett. Doch durch eine Verschiebung der Magie landet sie in einem Viertel der Stadt, in das sie normalerweise niemals einen Fuß setzen würde. In Lapislazuli spielt die Magie schon seit geraumer Zeit verrückt. Doch vor dem Club der Totenbeschwörer fühlt sie sich besonders seltsam an. Dort muss etwas Grausames geschehen sein, für das Enju plötzlich verantwortlich gemacht wird. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss sie mit dem attraktiven Anführer der Beasts zusammenarbeiten, der eine ungeahnte Anziehung auf sie ausübt. Aber je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto näher kommt er dem Geheimnis um die wahre Königin der Hexen …

Quelle: Carlsen Verlag

Zu der Autorin:

Verena Bachmann, geb. 1987 in Aschaffenburg, lebt mit Hund und Katzen in einem kleinen Dorf im schönen Spessart. Nach einem freiwilligen ökologischen Jahr absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau und arbeitet heute in einem Unternehmen für Modeaccessoires. Die Liebe zu Büchern weckte im Grundschulalter Enid Blyton und inzwischen stapeln sich die vielseitigsten Romane in ihren Regalen. Doch trotz bunter Auswahl reichte lesen allein irgendwann nicht mehr aus und so beschloss sie ihre eigenen Gedanken ebenfalls einmal zu Papier zu bringen.

Quelle: Carlsen Verlag

Cover:

Das Cover hat mich sofort gecatcht, auch wenn der perfekt farblich und mustermäßig abgestimmte Buchschnitt eine tragende Rolle gespielt hat. Ich kann nicht genau in Worte fassen, was es ist, aber irgendetwas catcht mich an der Konstellation mit der Protagonistin und der farblich wabernden Magie.

Meine Meinung:

Im Sommer habe ich mit meiner Familie einen Tagesausflug nach Tirol gemacht, wo ich natürlich unbedingt etwas Zeit in der hiesigen Buchhandlung verbringen musste. Das Buch habe ich zwar zuvor bereits gesehen, aber an diesem Tag ist es mir – aus einem undefinierbaren Grund – ins Auge gesprungen und ich habe es erstmals in die Hand genommen und mir den Klappentext durchgelesen. Vielleicht trifft es „magische Anziehung“ ganz gut.
Nicht nur das wunderschöne Cover mit dem grenzgenialen Buchschnitt, sondern auch der Inhalt hat mich sofort gecatcht. Ganz abgesehen davon, dass ich drei Bücher in der Hand hatte und meinen Bruder habe entscheiden lassen, welches ich kaufe, und er mit den Worten „Nimm das, dass ist so schön“ auf „The Witch Queen“ gedeutet hat.

Bereits als ich den ersten Satz gelesen habe, musste ich schmunzeln. heaven. Ihr kennt bestimmt dieses Gefühl, wenn man den ersten Satz von dem ersten Kapitel liest und einfach sofort weiß, dass das Buch richtig gut wird. Was ich auch von der ersten Seiten an bereits wusste ist, dass Enju und ich definitiv sehr gute Freundinnen wären.

Nachdem ich ein paar Seiten mehr gelesen habe, war mir klar, dass wird nicht nur richtig gut sondern mein Bauchgefühl war überzeugt: es wird absolut genial! Wie der Schreibstil übrigens. Locker und leicht, trotz der vielen unterschiedlichen Charaktergruppen und Ereignisse, die auftreten. Humorgeladen mit einer Prise Charme bei den passenden Passagen.

Als Leser*in erfährt man schnell von Enju’s Gabe, was ich gar nicht so schlecht finde, denn somit konnte ich mich sofort darauf einlassen und musste nicht die Hälfte der Geschichte lang grübeln, was es denn sein könnte. Lustigerweise habe ich zu dem Zeitpunkt einige Bücher gelesen, wo einer der Charaktere James heißt. Er ist in diesem Fall ein Beast. Ein magisches Geschöpf und somit ein Gestaltenwandler. Für letztere habe ich erst Anfang des Jahres meine ganz ganz große Liebe entfacht, als ich nämlich die Arkadien Reihe von Kai Meyer gelesen habe. Absolutes Jahreshighlight übrigens!
Somit war ich allerspätestens hier total angefixt von „The Witch Queen“.

Lapislazuli ist definitiv der schönste Stadtname, den ich seit Langem gelesen habe. Und wie ihr wisst, lese ich wahnsinnig viel 😀 Ihr merkt vielleicht schon, das Buch schleicht sich langsam aber sicher, immer mehr in mein Herz ein. Was ich an dieser Stadt – abgesehen von ihrem Namen – besonders toll finde ist, dass sie keinen festen Standort hat, sondern sich frei in der Welt herum bewegt. Habe ich bisher noch nicht gelesen und gibt dem Ganzen wie ich finde einen exklusiven Touch.

Bereits das erste Kapitel nimmt rasant an Fahrt auf und macht für mich den Einstieg spannend. Um ehrlich zu sein, sogar viel spannender als ich erwartet hatte.

Ich musste während dem lesen sooft Schmunzeln wie schon lange nicht mehr. Und die Geschichte trieft nur so von Magie. Zwei Dinge, die ich definitiv liebe.

Kayneth.
Frech, charmant und böse.
Das lasse ich jetzt einfach einmal so stehen. Ich bin ja sowieso der Meinung, sein Name alleine reicht schon aus. Zumindest hat dieser bei mir während dem Lesen bereits dieses Gefühl, welches ich nicht gut in Worte fassen kann, ausgelöst. Und ich finde, Kayneth muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Durch das erste Drittel des Buches bin ich regelrecht geflogen. Trotz der vielen unterschiedlichen magischen Gestalten, habe ich nicht den Überblick verloren. Es geht um viel mehr, als ich zu Beginn angenommen habe. Der Handlungsstrang führt langsam aber stetig auf den Höhepunkt hin und die Spannung steigt mit jedem Kapitel.

Die Anziehung zwischen Enju und Kayneth gefällt mir, sie ist nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. Die Szene im Bad ist aber was die Beiden betrifft mein absoluter Favorit – if you know, you know.
Nicht nur in Sache Liebe und Begehren taugt mir Enju, sondern sie mutiert ganz allgemein zu meiner liebsten, weiblichen Hauptfigur aus dem Fantasy Genre. Sie ist eine Power-Frau, deren Herz auf der Zunge liegt und von der ich mir manchmal gut und gerne eine Scheibe abschneiden möchte.

Das große Finale hat meiner Meinung nach genug Platz und Seiten zum Entfalten bekommen. Was soll ich noch sagen: das Ende vom Epilog!!! GRENZGENIAL. Und dann auch noch das Bonuskapitel, mit dem ich gar – und in der Konstellation vor allem absolut nicht gerechnet habe. Ganz große Liebe! Besonders auch dafür, dass man noch einmal Infos zu den magischen Wesen bekommt und es sich nicht nur um Kayneth und Enju dreht. Abgesehen davon, dass ich die Wahl für genau dieses aller letzte Kapitel sehr interessant finde, auch wenn es mich mit dem Gefühl noch mehr von dieser Welt und den Charakteren lesen zu wollen, zurück lässt.

Fazit:

Der Titel hat sich ganz unerwartet – im Sinne von bevor ich magisch angezogen wurde, hätte ich das nie gedacht – zu meinem Monatshighlight gemausert! Ein unglaublicher Pageturner, geniales Setting und Charaktere, die mich vom ersten Moment an überzeugt und mitgerissen haben. Zu dem noch humorvoll, mit dem Witz an den richtigen Stellen, ich liebs. Brauche ganz dringend mehr davon.
Alles in allem eine HERZENSEMPFEHLUNG!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Eure Franziska. ❥

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