Wie Blut so rot von Marissa Meyer

„Es ist mir ja so egal, weswegen du…“ Ehe sie sich versah, war er bei ihr, hatte die Hände in ihren Haaren vergraben und sie gegen die Wand gedrückt. Mit einem Kuss unterdrückte er ihren wütenden Schrei.“

 

Originaltitel:  The Lunar Chronicles: Scarlet
Autorin:  Marissa Meyer
Sprache: Deutsch
Einband:  Hardcover
Seitenzahl: 432
Verlag: carlsen
Genre:  Märchenadaption/ Jugendbuch/ Fantasy
Preis: D 19.99€ / A 20.60€
ISBN:  978-3-646-92587-6
Veröffentlichung: 24.01.2014

 

Reihenfolge:

  1. Wie Monde so silbern
  2. Wie Blut so rot
  3. Wie Sterne so golden
  4. Wie Schnee so weiß

 

Klappentext:

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grande-mere alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

Zu der Autorin:

Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der „Luna-Chroniken“ sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

 

Cover:

Ich finde generell alle vier Cover der Reihe wunderschön. Auch zusammen sehen sie wahnsinnig toll aus. Dieses ist simple gehalten, aber so aussagekräftig. Der Hintergrund ist schwarz und in kleinen Reihen sind mal kopfüber mal gerade kleine rot-metallic-schimmernde Wölfe zu sehen. Auch der der Titel und der Autorenname ist in derselben Farbe geschrieben.

 
Meine Meinung:

Wie beim ersten Teil der Reihe, habe ich einige Kapitel gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Als ich meinen Anschlusspunkt wiedergefunden habe, war ich instant in der Geschichte drinnen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Somit habe ich es in wenigen Stunden durchgelesen.

Ich habe das Buch wohl auch zum perfekten Zeitpunkt gelesen, ich bin nämlich zurzeit in einer totalen Wolfssucht und lese hauptsächlich nur Bücher wo jene vorkommen. Auch auf die Serien greift das über, erst heute habe ich mit der Serie „Wolfblood“ begonnen. Aber back to topic: ich liebe Wolf in dieser Geschichte. Zugegebenermaßen ich habe eine Schwachstelle für bad boys und somit auch für bad men, was Wolf definitiv ist. Er kämpft, ist Teil einer Gang – die in dem Buch Orden der Wölfe genannt wird – ist tätowiert, geheimnisvoll und eigentlich kaltherzig. Letzteres ändert jedoch anscheinend Scarlet, mehr möchte ich dazu aber nicht sagen, um nicht zu viel zu spoilern.

Die Spannung wurde so langsam aufgebaut, dass ich es am Anfang gar nicht mitbekommen habe, dann „BÄM!“ fließen die Handlungsstränge zusammen und die Action geht los.

Ich war in keinem Kapitel gelangweilt, es ist immer genug passiert und wie die Charaktere und der Handlungsstrang von Band eins miteingeflossen sind, finde ich grandios. Es ist so nahtlos passiert, dass es überhaupt nicht komisch war, als die Protagonisten von „Wie Monde so silbern“ wieder vorkamen.

Was mir besonders gut gefällt, ist das das gesamte Setting in Paris spielt – es hat sich während dem lesen so angefühlt, als wäre ich selber gerade in Paris. Auch die Auflösungen während der gesmaten Geschichte gefallen mir total gut, sie sind genial ausgeklügelt und sehr schlüssig. Abgesehen davon liebe ich Märchenadaptionen, vor allem wenn es sich um die Märchen von den Gebrüdern Grimm handelt. Dieser Band hat mir noch besser gefallen als der Erste, weswegen ich die Hoffnung habe, dass der dritte Band mir auch so gut, wenn nicht sogar noch besser gefällt. Wobei das wegen meiner Liebe zu Wölfen wohl eher schwierig werden könnte.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Das Märchen von den Gebrüdern Grimm „Rotkäppchen“ wurde wahnsinnig gut mit dem futuristischen Setting vermischt. Zwischen drinnen gibt es auch Perspektivenwechsel, die aber immer im richtigen Moment stattfinden.

Einen Charakter möchte ich unbedingt noch erwähnen: „Iko“! Ohne ihn wäre die Geschichte wohl bei Weitem nicht so lustig und humorvoll geworden.

 

Fazit:

Das Buch ist ein pageturner und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Jeder der Märchenadaptionen liebt, muss unbedingt diese Reihe lesen. Das Buch hat wie ich finde auf Deutsch zu wenig Aufmerksamkeit, es verdient von jedem gelesen zu werden, deswegen eine absolute Leseempfehlung von mir.

An dieser Stelle noch ein großes Danke an meine beste Freundin, die so lange auf mich eingeredet und von der Reihe geschwärmt hat, bis ich endlich begonnen habe sie zu lesen. ❥

Ich vergebe verdiente 5 von 5 Sternen!

Eure Franziska. ❥

 

Ein Gedanke zu “Wie Blut so rot von Marissa Meyer

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